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Teilnahme an Darmkrebs-Früherkennung regional unterschiedlich

Auf deutliche regionale Unterschiede an der Teilnahme zu Darmkrebs-Früherkennungsuntersuchungen weist das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) hin. Schwerpunkte bei der Beratung zur Darmkrebsfrüherkennung zeigen sich insbesondere im Saarland, in Bayern und in Berlin.

Bei der Darmspiegelung (Früherkennungs- Glossary Link Koloskopie) hingegen besteht ein deutliches Nord-Süd-Gefälle: In Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Berlin und den neuen Bundesländern lag die Teilnahmerate für diese Vorsorgeuntersuchung im Jahr 2008 um etwa ein Drittel höher als im Süden Deutschlands. Bisher ausgewertet wurden die ärztlichen Abrechnungsdaten des Jahres 2008. Mehr als vier Millionen gesetzlich Versicherte im Alter zwischen 55 und 74 Jahren nahmen im genannten Jahr Untersuchungen zur Früherkennung des Darmkrebses in Anspruch.

“Mit den jetzt veröffentlichten Daten bieten wir allen an der Glossary Link Prävention von Darmkrebs Interessierten einen Überblick über die bundesweite Versorgungslage. Überall nehmen deutlich mehr Frauen als Männer die Beratung zur Darmkrebsfrüherkennung und den Okultbluttest in Anspruch. Regionale Schwerpunkte deuten darauf hin, dass lokale Initiativen zur Förderung der Prävention Wirkung zeigen”, sagt Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstandsmitglied des ZI und für Prävention zuständiges Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland und verursacht mehr als 26 000 Todesfälle pro Jahr. Früherkennungsmaßnahmen können nachweislich zur Prävention neuer Darmkrebsfälle beitragen.

Quelle: Medical Press

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